Hausbooturlaub Teil 1 (Anja S.)

Hier kommt nun endlich der erste Teil unserer Hausboot Saga, sozusagen aus dem Logbuch des Aladin, geschrieben von Anja Steffens. Anja ist 12 Jahre alt und wird uns mit eigenen Worten erzählen, was unterwegs so alles passiert ist.

 

Freitag
– Nach 6 ½ Stunden Autofahrt, ist unser Urlaubsziel endlich erreicht. Aladin plätschert leise vor sich hin und bei den Familien dreht sich alles um ein leckeres Abendessen. Es war ja schon kurz nach neun.

Samstag
– 13.49 Uhr: Abfahrt aus dem Ziegeleipark Mildenberg. Ein ansehbarer Park, echt toll.
– 13.55 Uhr: Mit viel Vorfreude und Spannung, da es unser erster großer Auftritt mit Aladin war wollten wir den Hafen verlassen. Doch ein kleines Unglück hielt uns auf. Mehr dazu später im Weblog-Beitrag meines Vaters 😉
– 14.49 Uhr: Herr Fengler, der nette Hafenmeister, warf einen Blick auf den kleinen Schaden. Die Hilde war außer mit ihrem kleinen Kratzer am Bug schadenfrei, und Herr Fengler brauchte auch nichts melden. Nach dem Auftritt gönnten wir uns eine kleine Kaffeepause.
– 15.50 Uhr:  Wir haben nach dem wir uns einigermaßen vom Schock erholt hatten, einen schönen Spaziergang durch den Ziegeleipark gemacht. Die Männer hatten den Job das Boot zu bewachen und waren deshalb nicht dabei. Nach dem Ausflug gönnten uns die lieben Mamis ein Eis.
– 18.00 Uhr: It´s showtime. Uns kleinen Rackern hielt nichts mehr. Wir machten den Park unsicher indem wir uns- ich sags mal so- prügelten.
– 20.00 Uhr: Abendessen! Unsere schlechten Köche zauberten ein Chilli con Karne.
– 20.40 Uhr: Solange die Erwachsenen sich mit Rotwein besoffen, hatten wir nichts besseres zu tun, im dunkelen- selbstverständlich mit Taschenlampen- Fangen zu spielen. Als der Spaß verloren ging, gingen wir nichts ahnend zurück zum Schiff. Aber das war ein Fehler. Wir mussten Abwaschen. SHIT!
– 22.30 Uhr: Die Augen fallen zu und die Nacht bricht herein.

Sonntag
-9.30: Heute ist Partytag!!! Jonas, vom Schleusenteam 1, hat Geburtstag. Natürlich darf kein Kuchen fehlen. Ach, übrigens, es war lecker Marmorkuchen, mhhhmm.
-9.30: Genau im dem Moment, als wir zum Messser greifen, natürlich nur um den Kuchen zu schneiden, kamen unsere überaus fähigen Reparateure. Ihr versteht schon, die kleine Panne. Michael Bergerhof und Michael Tuxhorn, die, die den Aladin liebevoll aufgebaut haben, dürfen ihn nun wieder zusammen flicken. Na gut, so schlimm war es nun auch wieder nicht. Doch bevor es an die Arbeit ging, stärkten sie sich mit einem deftigen Kaffee.
-13.10: Nachdem das lange Basteln zu Ende war, versuchten wir es noch einmal. Also das Ablegen. Erfolgreich!!
-15.13: Ankunft der Schleuse Schorfheide. Leider hatten wir anfangs ein wenig Pech. Ich sag nur: SOFTWAREPROBLEM. Jedenfalls wollte die Schleuse nicht aufgehen. Also schubsten wir schnell Martin, einer unserer beiden Freizeitkapitäne über Bord, der zu einem Notfall Telefon eilte. Kurzer Anruf, schon war das Problem behoben.
-16.09: Fast eine Stunde später waren wir dann endlich wieder draußen, und konnten weiter schippern. YES!
-16.54: So, nun kam die nächste Schleuse. Sie hieß Zaaren. Muss man ja nicht kennen, oder?
-17.05: Ein gutes Beispiel, das man eine Schleuse auch schneller durchfahren kann als eine Stunde. Nur lockere 10 Minuten. Ha!
-18.00: Gleich am ersten Tag auf hoher See, gleich so viel Spannung. Jetzt kam Schleuse Regow an die Reihe.
-18.09: Es geht ja immer schneller. Schleuse Regow erfolgreich durchfahren!
-19.08: Auch so ein schöner und aufregender Tag braucht ein Ende. Und das war dieses Mal in Bredereiche. Bredereiche ist echt ein mickriges Dörfchen. Aber günstig ist es dort. ( 1x Diesel (Altschuss), 2x Köstritzer, 2x Cola, 1x Sprite, 1x Fanta und ein Pils für 7.20. Hammer, was???) Hiiihhii!
-20.00: Abendessen. Hamm, hamm Würstchen.
-20.50: Es stimmt schon, wir sind neugierige Menschen, und deshalb besichtigten wir im Dunklen noch das Dorf. “Klein” sag ich nur.
-23.00: Mensch! Jetzt sind wir aber müde. Deshalb legten wir uns hin, und schliefen gut.

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2 Pings/Trackbacks für "Hausbooturlaub Teil 1 (Anja S.)"
  1. […] Das Weblog hatte ich proaktiv schon am ersten April aufgesetzt, an Bildern habe ich rund 1000 verschossen und als Schreiber hat sich meine Tochter Anja freiwillig gemeldet, die vor 2 Jahren schon Blog-Erfahrung beim Hausboot-Urlaub gesammelt hatte. Damit wollen wir den Grundstein für eine erfolgreiche Segel-Blog Zukunft legen. Der erste Beitrag ist schon draußen: Segeltour – der Anreisetag. Die weiteren Tage sollen im Laufe der Woche folgen. […]

  2. […] Der Urlaub auf Hausboot Aladin war ein einzigartiges Erlebnis, das für jeden ideal wär. Das Boot ist selbst so gebaut, dass Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte am Leben auf Deck teilnehmen können. Wer Spaß daran hätte sollte unbedingt auf http://www.maerchenflotte.de vorbeischneiden. Ich hoffe euch hat mein Weblog Eintrag gefallen. […]

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