Skipper-Haftpflichtversicherung

9. September 2007

In aller Regel werden Charterschiffe sowohl haftpflicht- als auch kaskoversichert. In bestimmten Fällen ist es jedoch möglich, dass die Yacht-Haftpflichtversicherung bzw. Kaskoversicherung der Charteryacht nicht leisten wird oder aber Deckungsumfang bzw. Deckungssumme nicht ausreichend sind. Solche zusätzlichen Risiken können über die erweiterte Skipper-Haftpflichtversicherung abgedeckt werden. Diese ist somit eine wichtige Deckungsergänzung für Skipper und Charter-Crew.

Die Hamburger Yacht Versicherung “Schomacker” hat die Deckungssumme für die Skipper-Haftpflichtversicherung auf 5.000.000 Euro pauschal erhöht, sowohl für Personen- als auch Sachschäden.

Floating Homes - Wohnen auf dem Wasser

1. September 2007

Auch in Deutschland kommt das Wohnen auf dem Wasser in sogenannten Floating Homes immer mehr in Mode. Spezielle Wohngebiete auf dem Wasser sind schon in Berlin oder Hamburg ausgewiesen und sehr begehrt. Städte und Gemeinden mit großen Wasserflächen schaffen mit dieser besonderen Art des Wohnens ein neues Potential an innerstädtischen Wohnflächen in auserlesener Lage. In Gebieten wie Mecklenburg-Vorpommern oder der Lausitz, die ebenfalls ein großes Reservoir an Wasserflächen haben, ist der Aspekt auf naturnahes Wohnen gerichtet.

Floating Homes sind im Gegensatz zu den bekannten Hausbooten für den stationären Einsatz gedacht und haben grundsätzlich keinen Antrieb. Damit ist diese Art des Wohnens ein ganz speziellen Risiko und bedarf einem bestmöglich gestalten Versicherungsschutz. Die Risiken der Floating Homes liegen im Schiffs-Charakter begründet und die reine Gebäudeversicherung kann nur einen Teil des Versicherungsbedarfs abdecken.

Die schwimmenden Häuser liegen zwar nur am Ufer sind damit aber auch Teilnehmer am Schiffsverkehr. Zu den Risiken gehören mögliche Kollisionen, hoher Wellengang, Sturmfluten oder das Sinken des Objektes. Ein optimaler Versicherungsschutz sollte den Havariefall und die Kosten für die Beseitigung des Wracks abdecken. Aber auch die Gewässerschaden-Haftpflicht sollte in der Police enthalten sein, denn dieser Versicherungsbaustein ist nötig, damit die Behörde das Liegerecht für die Floating Homes erteilet.

Einen optimalen Versicherungsschutz bietet die esa Euroship, das Kompetenz-Center der Allianz Versicherungs-AG für alle Risiken der privaten und gewerblichen Schifffahrt.

Die angebotene Police bietet Versicherungsschutz für:
Schifffahrtsunfälle
Kentern, Sinken
Schäden infolge Hochwassers; Sturmfluten, Schäden infolge Hochwasser, Sturmflut, Leerlaufen von aufgestauten Gewässern
Kollisionen mit festen und schwimmenden Gegenständen (auch Ersatz an Dritte)
Gesetzliche Haftpflicht bei Personen- und Sachschäden (z.B. Verkehrssicherungspflicht)
Gewässerverschmutzung
Brand, Blitzschlag, Explosionen
Leitungswasser, Rohrbruch, Rückstau, Schneedruck
Sturm, Hagel
Einbruch/ Diebstahl, Vandalismus, Raub
Anprall von Fluggeräten und Fahrzeugen

Aber auch Mobiliar und Inventar sind über das Produkt der esa Euroship mit versichert.

Aladins Jungfernfahrt

13. Juni 2007

Lange habe ich suchen müssen, bis ich den Videoschnipsel von Aladins Jungfernfahrt wiedergefunden hatte. Die Fahrt fand direkt im Anschluss an die Hausboot-Taufe statt. Muss so um April 2005 gewesen sein:

Fundstück: Aladins Taufe

26. Oktober 2006

Beim Durchstöbern einer alten Festplatte bin ich über ein Fundsrück gestolpert, dass es zwar nicht wegen seiner technischen Qualitäten, aber auf Grund seiner historischen Bedeutung verdient hat, dem Fluch des Vergessens entrissen zu werden. We proudly present: Die Schiffstaufe des Hausboot Aladin.

Ok, keine filmische Meisterleistung und ohne beeindruckende Taufsprüche, aber dafür die erste Taufe eines Bootes an der ich teilgenommen habe ;-)

Software Upgrade

6. August 2006

Habe gerade die Weblog-Software upgedatet. Bislang lief hier WordPress 2.0.3, aber aufgrund diverser Bugs und vor allem einer gravierenden Sicherheitslücke war es notwendig, auf die Version 2.0.4 upzugraden. So wie es aussieht hat alles geklappt, aber ganz sicher kann man sich nie sein. Falls jemand irgendwelche Macken bemerkt, kann er sich ja melden und uns via Kommentar oder Email darüber informieren.

Hausbooturlaub Teil 3 (Anja S.)

1. Juli 2006

Freitag

10.30 Uhr: Abfahrt. Müssen heute noch zurück zum Ziegeleipark!
10.40 Uhr: Erste Aufgabe für den heutigen Tag. Eine Schleuse wartet auf uns.
10.54 Uhr: Aber so gut wie wir mittlerweile sind, haben wir auch dies geschafft.
12.33 Uhr: Nächste Schleuse. Diesmal zu Gast: Schleuse Bredereiche.
12.49 Uhr: Schleuse einwandfrei durchfahren.
13.45 Uhr: Angekommen an Schleuse Regow.
13.54 Uhr: Richtig!! Wir haben auch wieder mal das gemeistert.
14.40 Uhr: Nächste Schleuse. Schleuse Zaaren ist startbereit
14.48 Uhr: Was kommt jetzt wohl? Korrekt. Wir haben auch diese Schleuse hinter uns gelassen.
15.19 Uhr: Als wenn wir nicht schon genug Aktion hätten, Schleuse Schorfheide vervollständigt es.
15.27 Uhr: Schleuse perfekt gemeistert. Was sonst?
17.05 Uhr: Endlich angekommen im Ziegeleipark Mildenberg. Leider geht es bereits morgen wieder nach Hause. Doch den letzten Tag müssen wir ausnutzen.
—Zwischenzeitlich sind alle duschen gegangen. Schrubb, schrubb schiduba!—
19.15 Uhr: Abendessen. Na dann, prost!
22.00 Uhr: Alle sind müde. Deshalb legen sie sich hin und schlafen ein letztes mal auf ALADIN.

Samstag

TAG DER ABREISE. Leider habe ich es nicht mehr zeitlich im Bordbuch festgehalten, werde es aber trotzdem so gut wie möglich erklären.
Morgens: Letztes Frühstück auf Aladin.
Vormittags: ( 12.00 Uhr) Verabschiedung von Aladin und der Marina. Dann die lange Fahrt!
Nachmittags:  (c.a 16.00 Uhr) Mc Donalds. LECKER!!
Abends: ( c.a) 17- 17.30 Uhr) Ankunft zuhause. Endlich geschafft.

Der Urlaub auf Hausboot Aladin war ein einzigartiges Erlebnis, das für jeden ideal wär. Das Boot ist selbst so gebaut, dass Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte am Leben auf Deck teilnehmen können. Wer Spaß daran hätte sollte unbedingt auf www.maerchenflotte.de vorbeischneiden. Ich hoffe euch hat mein Weblog Eintrag gefallen.

Anja Steffens

 

Hausbooturlaub Teil 2 (Anja S.)

27. Juni 2006

Montag

- 10.00: Neuer Tag, neues Glück. Frühstücken und dann schnell beeilen. Wir wollen ja noch los heute. :-)

-10.57: Jetzt geht`s los, jetzt geht´s los. Aufregung pur. Wird der Tag genau so gut wie Gestern. Klaro!

-11.19: Wie jeden Tag gibt es mal wieder eine Schleuse. Diesesmal bei uns, die Schleuse Bredereiche.

-11.29: Auch diese Schleuse durchfahren.

-12.30: Kurzer zwischenstopp! Angelegt in Himmelpfort. Ja, genau richtig. Da kommen die Briefe für den lieben Weihnachtsmann an.

-12.30: Ein kleiner Spaziergang tut allen gut. Und die Stadt ist ganz nett.;-)

-13.59: Die Mägen knurren. Deshalb stillten wir sie mit einem schönen Salat.

-15.13: Uns hält hier nichts mehr. Und weiter gehts! Auf und davon. Unser Endziel: Weiterlesen!!!! ;-)

-16.11: Schleuse Fürstenberg erreicht.

-16.22: Unsere Rekordzeiten lassen nach. 11. Minuten haben wir gebraucht. Immerhin sind wir sicher durchfahren. Gut gemacht Kapitän.

-16.55: Nächste Schleuse erreicht. Schleuse Steinhavel!

-17.05: Perfekt gemeistert. Also die Käptains kann man doch wirklich einstellen *stolz* (Keine Sorge, sie fahren und ich kassiere, hhhiiii!)

-18.15: Ankunft in Priepert. Ein unbekanntes Städlein. Aber der beste Ort zum Ruderboot fahren. Versuchs doch auch mal!

-20.50: Natürlich gab es auch einen Kiosk am Hafen. Vom Hafenmeister selbst betrieben. Also, auf und davon. Im unseren Bäuchlein ist doch immer Platz für ein Getränk und ‘nen Lolli.

-23.30: Was???? Schon so spät. Schlafzeit. Die Crew muss für den nächsten Turn ausgeruht sein.

Dienstag

-9.20: Ein deftiges Frühstück stärkt uns für die heutige Fahrt. Mal sehen wo es hingeht.

-11.10: Endlich geht’s los.

-11.49: Auch heute bleiben wir nicht verschont. Schleuse Straasen wartet bereits.

-11.59: Wär doch gelacht wenn wir das nicht geschafft hätten. Pah, haben wir aber. :-)

-12.53: Nächste Schleuse. Diesmal: Schleuse Canow.

-13.04: Schleuse perfekt gemeistert.

-13.50: Nächste Schleuse. Da gibt’s ja kein Ende. Schleuse Diemitz.

-14.00: Fertig! Tja, wir sind gut. Dickes Lob an unsere Kapitäne.

-15.52: Sie haben ihr Ziel erreicht. Und das zwar bei “Mirow” Schöner Ort zum Paddeln.

– In der Zwischenzeit, wo zeitlich nicht eingetragen ist geschah das: Ich, Jonas und Carolin vergnügten uns mit Football spielen, die Männer durften Benzin besorgen, Mama (Monika) wusch sich auf der Badeplattform am Heck die Haare, und Karin fröstelte irgendwo rum :-)

-19.00: Mein Gott hab ich Hunger. Ich muss unbedingt was Futtern. Den anderen ergings auch so.

-23.30: Auch so ein netter Tag geht vorbei und deshalb haute ich mich auf Ohr. Also ich hab mich hingelegt.

Mittwoch

-9.10: “Alle Matrosen zum Frühstück “. Wer zu spät kommt macht den Abwasch.

-10.49: Es ist kaum zu glauben. Heute ist bereits Mittwoch!. Wir fahren wieder Richtung Zehdenick.Schnell Ablegen und dann los.

-12.20: Schleuse Diemitz erreicht. Mäno, die kennen wir doch schon.

-12.33: Die Schleuse liegt hinter uns. Boor! Neuer Rekord. 8 Minuten. Wir sind die besten Beispiele für einen Schleusentrieb. Klasse.was.?

-13.43: Mit ächzen und stöhnen, mit klappernden Zähnen und Gänsehaut pur durchfuhren wir eine 3.80m Brücke. Das war aufregend. Nur haarklein vorbei geshippert.

-13.57: Schleuse Wolfsbruch wartet schon auf uns.

-14.03: Das gibt’s ja wohl nicht. Wir haben wieder den Rekord gebrochen. Nur 6 Minuten haben wir gebraucht. Wenn wir so weiter machen können wir mit Aladin regatta fahren.

-16.10: Angekommen im Städtchen Rheinsberg. Aber was sollen wir schon hier? Wir haben noch genügend Zeit für einen zweiten, aber kleinen Turn.

-17.25: Also, packen wir unsere sieben Sachen und hauen ab. Außerdem haben wir angelegt, wo es eigentlich verboten war.

—– Ab nach Fürstenberg. Leider habe ich die Zeiten vergessen auf zuschreiben. Danach gings zurück nach Rheinsberg——

-20.00: Essen im Haus am See. Boor, einfach lecker und empfehlungswert. Einfach bezauberndes Buttergemüse, saftiges und weiches Fleisch, aber gut durchgebraten und lecker Pommes mit Ketschup und Mayo. Ehrlich gesagt, ich würde da sofort noch einmal hin. Der Nachtisch war auch grandios. Kirscheis bzw. Sauerkirscheneis. Also falls ihr mal mit Aladin um die Ecken kurvt schaut unbedingt mal bei ihnen vorbei. Ihr verpasst sonst was.

-23.30: Als wir dann endlich bis oben hin voll gefressen waren, schleppten wir uns mühsam zurück zum Boot. Mensch, war das lecker. Gut, genug gesültzt, jedenfalls sind wir dann schlafen gegangen.

 

Donnerstag:

-9.00: Gasflaschenwechsel. Das muss auch mal sein

-9.20: Gutes Frühstück, aber ehrlich gesagt hatten wir kaum Hunger, weil wir uns am Abend zuvor voll gefressen haben.

-11.09: Nach dem Verdauen machten wir uns dann vom Acker.

-11.49: Schleuse Wolfsbruch erfolgreich erreicht.

-11.57: NA, was kommt jetzt wohl? Genau wir sind perfekt durch gesaust.

-13.00: lalalalalala, eine neue Schleuse ist schon da. Schleuse Strasen.

-13.12: Immer das gleiche. Auch die Schleuse liegt unbeschädigt hinteruns.

-13.40: Angekommen in Priepert. Einmal absaugen und Wasser tanken, bitte.

-16.15: Schnelles Ablegen von Priepert. Das dauerte ja lange! Mein Güte.

-17.20: Neue Aufgabe. Schleuse Steinhavel erreicht.

-17.27: Supi! Klasse! 7 Minuten. Ist zwar kein neuer Rekord aber trotzdem gut. Jedenfalls haben wir sie durchfahren und shippern gemütlich weiter.

-18.00: Ist jetzt aber doof. Der Schleusenwart hat uns nicht mehr durch gelassen, nawohl wir 10 Minuten vorher da waren. So ein Pech aber auch. Egal, uns kriegt man so schnell nicht nieder, und deshalb haben wir eben vor der Schleuse halt gemacht und angelegt. Geht doch auch!

-18.30: Kühlschrank leer!!!!! Wir brauchen Nachschub. Also ab zum Plus.

-19.59: Abendessen.
-22.30: Heia,heia. Schlafi, schlafi. SPINNEN!!!!!

Hausbooturlaub Teil 1 (Anja S.)

6. Mai 2006

Hier kommt nun endlich der erste Teil unserer Hausboot Saga, sozusagen aus dem Logbuch des Aladin, geschrieben von Anja Steffens. Anja ist 12 Jahre alt und wird uns mit eigenen Worten erzählen, was unterwegs so alles passiert ist.

 

Freitag
- Nach 6 ½ Stunden Autofahrt, ist unser Urlaubsziel endlich erreicht. Aladin plätschert leise vor sich hin und bei den Familien dreht sich alles um ein leckeres Abendessen. Es war ja schon kurz nach neun.

Samstag
- 13.49 Uhr: Abfahrt aus dem Ziegeleipark Mildenberg. Ein ansehbarer Park, echt toll.
- 13.55 Uhr: Mit viel Vorfreude und Spannung, da es unser erster großer Auftritt mit Aladin war wollten wir den Hafen verlassen. Doch ein kleines Unglück hielt uns auf. Mehr dazu später im Weblog-Beitrag meines Vaters ;-)
- 14.49 Uhr: Herr Fengler, der nette Hafenmeister, warf einen Blick auf den kleinen Schaden. Die Hilde war außer mit ihrem kleinen Kratzer am Bug schadenfrei, und Herr Fengler brauchte auch nichts melden. Nach dem Auftritt gönnten wir uns eine kleine Kaffeepause.
- 15.50 Uhr:  Wir haben nach dem wir uns einigermaßen vom Schock erholt hatten, einen schönen Spaziergang durch den Ziegeleipark gemacht. Die Männer hatten den Job das Boot zu bewachen und waren deshalb nicht dabei. Nach dem Ausflug gönnten uns die lieben Mamis ein Eis.
- 18.00 Uhr: It´s showtime. Uns kleinen Rackern hielt nichts mehr. Wir machten den Park unsicher indem wir uns- ich sags mal so- prügelten.
- 20.00 Uhr: Abendessen! Unsere schlechten Köche zauberten ein Chilli con Karne.
- 20.40 Uhr: Solange die Erwachsenen sich mit Rotwein besoffen, hatten wir nichts besseres zu tun, im dunkelen- selbstverständlich mit Taschenlampen- Fangen zu spielen. Als der Spaß verloren ging, gingen wir nichts ahnend zurück zum Schiff. Aber das war ein Fehler. Wir mussten Abwaschen. SHIT!
- 22.30 Uhr: Die Augen fallen zu und die Nacht bricht herein.

Sonntag
-9.30: Heute ist Partytag!!! Jonas, vom Schleusenteam 1, hat Geburtstag. Natürlich darf kein Kuchen fehlen. Ach, übrigens, es war lecker Marmorkuchen, mhhhmm.
-9.30: Genau im dem Moment, als wir zum Messser greifen, natürlich nur um den Kuchen zu schneiden, kamen unsere überaus fähigen Reparateure. Ihr versteht schon, die kleine Panne. Michael Bergerhof und Michael Tuxhorn, die, die den Aladin liebevoll aufgebaut haben, dürfen ihn nun wieder zusammen flicken. Na gut, so schlimm war es nun auch wieder nicht. Doch bevor es an die Arbeit ging, stärkten sie sich mit einem deftigen Kaffee.
-13.10: Nachdem das lange Basteln zu Ende war, versuchten wir es noch einmal. Also das Ablegen. Erfolgreich!!
-15.13: Ankunft der Schleuse Schorfheide. Leider hatten wir anfangs ein wenig Pech. Ich sag nur: SOFTWAREPROBLEM. Jedenfalls wollte die Schleuse nicht aufgehen. Also schubsten wir schnell Martin, einer unserer beiden Freizeitkapitäne über Bord, der zu einem Notfall Telefon eilte. Kurzer Anruf, schon war das Problem behoben.
-16.09: Fast eine Stunde später waren wir dann endlich wieder draußen, und konnten weiter schippern. YES!
-16.54: So, nun kam die nächste Schleuse. Sie hieß Zaaren. Muss man ja nicht kennen, oder?
-17.05: Ein gutes Beispiel, das man eine Schleuse auch schneller durchfahren kann als eine Stunde. Nur lockere 10 Minuten. Ha!
-18.00: Gleich am ersten Tag auf hoher See, gleich so viel Spannung. Jetzt kam Schleuse Regow an die Reihe.
-18.09: Es geht ja immer schneller. Schleuse Regow erfolgreich durchfahren!
-19.08: Auch so ein schöner und aufregender Tag braucht ein Ende. Und das war dieses Mal in Bredereiche. Bredereiche ist echt ein mickriges Dörfchen. Aber günstig ist es dort. ( 1x Diesel (Altschuss), 2x Köstritzer, 2x Cola, 1x Sprite, 1x Fanta und ein Pils für 7.20. Hammer, was???) Hiiihhii!
-20.00: Abendessen. Hamm, hamm Würstchen.
-20.50: Es stimmt schon, wir sind neugierige Menschen, und deshalb besichtigten wir im Dunklen noch das Dorf. “Klein” sag ich nur.
-23.00: Mensch! Jetzt sind wir aber müde. Deshalb legten wir uns hin, und schliefen gut.

Urlaubsbericht Teil 1

23. April 2006

Nachdem es mit der Internetanbindung nicht so gut geklappt hat, wie ich mir das erhoffte - und damit auch keine Live-Berichterstattung möglich war, müssen wir unsere Urlaubs-Impressionen und Geschichten nun zeitversetzt nachreichen. Karin macht den Anfang mit ihrem Urlaubsbeitrag, den sie auch auf dem trend-kids blog veröffentlicht hat und der hier natürlich nicht fehlen darf:

Urlaub mit 2 Freizeitkapitänen, 2 überaus fähigen Schleusenteams und 2 Marathonlesern

Unser Hausbooturlaub

Tja - jetzt ist es schon wieder eine Woche her, dass unser langersehnter Urlaub vorbei ist, und der Alltag hat uns längst wieder (naja, nicht ganz: morgen fängt erst wieder die Schule an…). Ist schon eine tolle Sache, so ein Hausbooturlaub. Wohnmobilerprobt sind wir ja schon, aber Urlaub mit dem Hausboot war - im Gegensatz zu Familie Steffens - für uns Dammänner und -frauen doch eine neue, spannende Sache.

Als wir am Freitagabend eintrafen, waren wir doch erstaunt, wie groß und geräumig “Aladin” ist - eher vergleichbar mit einer Ferienwohnung als mit einem Wohnmobil. Nach Verstauen, gemütlichem Abendbrot bei Antipasta und Rotwein und dem ca. 20. Hinweis an meine Tochter, dass nicht sie neben Papa schlafen darf, sondern ich, und dass das Etagenbett für sie ist (es folgten während der kommenden Woche noch ca. 100 solcher Diskussionen…), freuten wir uns sehr darauf, am kommenden Morgen endlich “in See zu stechen”. Die Routenplanung wurde gemeinschaftlich erledigt, wobei wir natürlich gerne den Vorschlägen von Moni und Gerald folgten, die als erfahrene Hausboot-Touristen wußten, wo es am schönsten ist - und welche Etappe vom Zeitplan her realistisch ist (wir haben ja kein Schnellboot gechartert!). Dadurch, dass es noch recht früh im Jahr war, kamen wir in den Genuss, die Havel-Landschaft so ziemlich für uns zu haben - weit und breit nur Natur, kaum Häuser am Ufer und auch wenig weitere Schiffe im Wasser. Laut unserem Hafenmeister aus Zehdenick, Herrn Fengler, soll es sogar Wölfe in den Wäldern geben - gesehen (und gehört) haben wir leider keine.

Spannend war natürlich immer das Schleusen (je nach Strecke ca. 3 bis 5 mal am Tag) - da zeigt sich, was ein eingespieltes Team wert ist! Ich fand, es sah bei uns nachher schon richtig routiniert aus: Kapitän 1 unten gab mit einem kurzen Signalton Kapitän 2 oben auf der Kommandobrücke Bescheid, dass er das Steuer übernehmen kann, Schleusenteam 1 stand am Heck bereit zum Fendern und Festmachen und Schleusenteam 2 machte das Gleiche vorne! Kapitäne waren natürlich unsere Männer, die ihre wichtige Rolle sichtlich genossen und gerne ‘mal Kommandos gaben (dürfen sie sonst zu Hause nicht ;-) )

Alles in allem war es ein richtig schöner erholsamer Urlaub zu acht (obwohl Moni und ich uns seit Jahrzehnten kennen, war das der erste gemeinsame Urlaub) mit viel Lachen, Gesprächen, gemeinsamem Kochen (und natürlich dem verhassten Abwasch!!), kiloweise Bücher lesen, Musikhören, Landausflüge in den Marinas machen, literweise Cappuchino trinken (oder zu späterer Stunde das eine oder andere Glas Rotwein oder CAB…), “Tabu”-Spielen und und und…

Ich glaube, es kam jeder auf seine Kosten, auch unsere beiden Leseratten Maik und Carolin, die so ziemlich alles Lesbare in dieser Woche verschlungen haben. Mein größter Wunsch ließ sich leider (wettermäßig) nicht verwirklichen: in einer lauen Sommernacht (na gut, wir hatten auch noch keinen Sommer…) oben auf dem Sonnendeck mit einem Glas Rotwein die Stille ringsum zu genießen… Aber wir haben jetzt schon angemeldet, dass wir diese Tour auf jeden Fall noch einmal miteinander wiederholen müssen - bei mind. 10 Grad Lufttemperatur mehr…

Ach ja - und einen Geheimtipp haben wir auch noch: unbedingt das Restaurant “Haus am See” vor Rheinsberg anschippern. Essen ist gut, reichlich und preiswert und bedient wird man von äußerst engagierten Auszubildenden (das Lehrjahr kann man an der Schürzen-farbe erkennen)

Saisonstart

6. April 2006

Oh je, das wird alles knapp in diesem Jahr. Der Winter war soooo lang und unsere ersten Gäste kommen schon am 07. April, um die Saison einzuläuten.

Nun gut, die Männer sind fleißig dabei, die letzten (Winter-)Arbeiten fertigzustellen. Seit Dienstag schwimmt unser ALADIN wieder in der idyllisch gelegenen Marina am Ziegeleipark. Das letzte Eis ist einen Tag vorher noch weggetaut :-) .

Puh, das ist so gerade nochmal gut gegangen.

Jetzt kann die Saison starten. Ich wünsche Familie Steffens mit deren Freunden eine wunderschöne Woche, gutes Wetter, gute Laune, und alles, was noch dazu gehört und bin jetzt schon gespannt auf die ersten Berichte.

Leinen los …

Agentur Märchenflotte - Sabine Bergerhof